Nackt nacktes Essen essen

Ein zentraler Aspekt einer zufriedenstellenden Lebensweise ist eine gesunde Ernährung und für einen Jeden von uns gibt es eine Palette von Nahrungsmitteln, die unseren Körper mit den notwendigen Nährstoffen optimal versorgen. Für jeden Suppentopf gibt es den richtigen Deckel und für jede Wurst den richtigen Senf (Veganer, Vegetarier, Frutarier, Flexitarier, Freeganer, Makrobiotiker, Auqarianer, Paleo, Laktoseintoleranzler... mir wird schwindelig). Unter den Sportlern sind in diesem Jahrzehnt die Paleos, Gluten-Abstinenzler, Smootherianer, und Lowcarbies "in". Wer noch nicht Paleo getestet hat, oder mindestens 6 Wochen auf Low-Carb Diät war, sollte zumindest das Buch „Fit mit Vegan“ durch gekocht haben, sonst kann er/sie nicht mitreden. Puhhhh...Ich brauch ne Currywurst...aber keiner darf mich dabei erwischen!!!

Nein, im Ernst mal, das wird anstrengend, aber trotzdem haben wir das innigste Bedürfnis unserem Körper Gutes zu tun, denn wir besitzen nur diesen Einen, und wer 3-6 mal die Woche trainiert und Erfolge erzielen will, oder an einer chronischen Krankheit leidet, weiß, dass es sich rentiert, Zeit für seine Ernährung zu investieren. Denn was ist besser, als ein liebevoll gemachter leckerer Salat mit Kichererbsen, Sprossen, Wildkräutern, mit einem richtig guten Aceto Balsamico Dressing, serviert mit frisch gebackenen Vollkorn Dinkelbrot und Meersalzbutter (und bei mir in der Ecke sitzt das 250gr Wildlachssteak und lächelt mich an)? Ja, das macht glücklich, und kann so einfach sein. Mann/Frau braucht dafür einfach nur Zeit oder Geld. Und hat man nichts von beiden, oder denkt sich, man hat nichts von Beiden, dann muss man in den sauren (gespritzten, gewachsten, Gen gezüchteten, aus Spanien importierten) Apfel beißen.

Wir haben alle die Schnauze voll von schlechten, billigen, mit Zusatzstoffen vollgepumpten, genmanipulierten, fälschlichen Bio, Bakterien verseuchten, Profit gierigen Lebensmittelproduzenten, Produkten!!!“ AAAAAAAHHHHHHH!!

Und trotzdem probieren wir Vieles aus, denn wir geben niemals auf, und deshalb hat sich unser Personal Trainer Sven auch zeitweilig auf den Pfad der Paleolithen* begeben und stellt euch seine drei Lieblings Rezepte vor. Sein Fazit zu Paleo: „Die perfekte Ernährungsform gibt es nicht! Eine Kombination aus vielen Ansätzen führt zu einer ausgewogenen und gut schmeckenden Ernährung.“

Der Arzt meines Vertrauens hat bei mir eine Dunkelfeldanalyse gemacht, mit dem Ergebnis, “hochgradige Azidose“ (Vielleicht reicht es doch aus wenn ich nur dreimal pro Woche Fleisch esse?), ich mache jetzt erst Mal eine Azidose Therapie und werde mein wichtigstes Organ sanieren, meinen „Darm“, die Quelle allen Unheils. Der Cellsymbiosis-Therapie zu Folge gibt es Lebensmittel, die in unserem Darm Entzündungen hervorrufen und dadurch das Immunsystem schwächen. Findet man anhand einer Ernährungsanalyse heraus welche diese Lebensmittel sind, stabilisiert sich das Immunsystem wieder und man hat mehr Energie. Wer dazu mehr wissen will, Info´s bei mir.

(*Und um es nochmal für alle zusammen zu fassen, die immer noch nicht wissen was Steinzeitmenschen gegessen haben: Gemüse, Fleisch, Fisch, Früchte, Nüsse und Samen, welche in der Wildnis stets wiederzufinden sind. Das sind Lebensmittel, die nicht industriell verarbeitet wurden und keine künstlichen Aromen, Zucker, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Natritpökelsalz und und und… beinhalten. In diesem Zusammenhang ist mir die Paleo Ernährung sehr sympatisch. Wir wollen nackt sein und nacktes Essen verzehren! Hugga!!!)


Frühstück Rührei mit Obst (für 2 Personen, Dauer 15 Minuten)

Zutaten: Eier, 1EL Honig, 2TL Zitronensaft, 1EL Kokosöl, 2 Bananen, 4EL Mandelsplitter, 4TL Zimtpulver, 1 Mango, 4EL Kokoschips oder Kokosraspeln

1. Eier im Verhältnis zwei Eigelb zu einem Eiweiß (für cremigeres Rührei) oder eins zu eins in eine Schale geben und mit Honig und Zitronensaft verquirlen.

2. Pfanne mit ½ EL Kokosöl auf mittlere Hitze bringen und anschließen die Eier-Mischung hinzugeben. 3. Jede Minute rühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nachdem das Ei leicht anfängt zu stocken die gewünschten Zutaten hinzugeben, gut vermischen und weiter rühren.


Mittag Essen Hamburger mit Ananas (für 4 Personen, Dauer: 35 Minuten)

Zutaten:600g Hackfleisch, 1 Ananas, 1 große rote Zwiebel, 1 kleine Zwiebel, 0.5 TL Chili-Pulver, 2EL Kokosöl, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer. Zubereitung:

1. Die Ananas von der Schale befreien, dann 8 Scheiben davon abschneiden und diese jeweils vom Strunk in der Mitte befreien. Die rote Zwiebel schälen und in große Ringe schneiden.

2. Die kleinen Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Hackfleisch, dem Chilipulver sowie Salz und Pfeffer zu einem Teig verkneten. Dann aus dem Fleischteig vier Bürger formen.

3. In 2 Pfannen je 1EL Kokosöl auf mittlere Stufe erhitzen. Dann die Burger, die Ananas und die Pfannen verteilen und anbraten, bis alles leicht gebräunt ist. Dabei einmal wenden. Die Burger bei mittlerer Hitze solange braten, bis sie durch sind. Lässt sich einfach testen indem man mit dem Pfannenwender leicht draufdrückt – wenn kein Fleischsaft mehr austritt, sind sie gar.

4. Zum Servieren die Hamburger wie folgt auf vorgewärmten Tellern anrichten. Zuunterst eine Scheibe Ananas, dann einen Burger (nach Wunsch etwas Guacamole) eine Schicht Zwiebelringe und zum Abschluss die zweite Ananasscheibe aufsetzen.

 

Abendessen Rucola Salat mit Wassermelone und Walnüssen

Zutaten: 1 Stück Wassermelone, 4 Handvoll Rucola Salat, 1 Handvoll Walnüsse, 2EL Balsamico Essig, 2EL Olivenöl, 3 Prisen Salz, 2 Prisen Pfeffer.Zubereitung:

1. Wassermelone mit einem Melonenschäler oder einem einfachen Löffel aushöhlen oder in gleichmäßige Würfel schneiden.

2. Rucola Salat waschen und mit den Melonenwürfen in eine Salatschale eingeben.

3. Walnüsse in kleine Stückchen brechen und hinzugeben.

4. In einer Schale die Balsamico Creme, Öl und Gewürze verrühren.

5. Dressing mit dem Salat vermengen.

(Quellenverweis: www.paleo360.de; Richter N., Paleo – power for life, Christian Verlag GmbH 2014; www.zeit7de/lebensart/essen-trinken/2013-10/infografik-artikel-ernährungsarten); In Zusammenarbeit mit Sven Herrmann, 2014.


geschrieben am 30. September 2014 um 10:15